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FILMTABS

"DIE ÖSTERREICHISCHE METHODE" IN BERLIN (von Günter H. Jekubzik)

Am Rande Programms der Berlinale 2007 lief in den Hackeschen Höfen auch eine Aachener Produktion: "Die Österreichische Methode" verbindet fünf Episoden von fünf jungen Regisseuren, in denen Selbstmord einen Ausweg darstellt. Fünf Frauen wird bewusst, was im Leben wirklich zählt.

Was ist "Die Österreichische Methode"? Weil es im Film ganz am Anfang steht und auch einen Teil der Stimmung ausmacht, sei es verraten: Es ist eine in Alpenländern und Winter praktizierbare Methode des Selbstmords. Man saufe sich fast besinnungslos, lege sich in den Schnee und schlummere - angeblich - dem Ende entgegen. Ansonsten ist "Die Österreichische Methode" ein starkes Stück Kollektivarbeit von fünf jungen Regisseuren.

Treibende Kraft hinter dem Projekt ist Produzent Tobby Holzinger mit seiner Schauspiel-Agentur "Spirit", in der auch Akteure des Theater Aachens vertreten sind.

Den Look verantwortete der Top-Kameramann Matthias Schellenberg, der etwa mit Daniel Brühl "Das weiße Rauschen" und "Die fetten Jahre sind vorbei" drehte. Auch "Kroko" nahm er auf.

Vor der Kamera standen junge und renommierte Akteure, bekannte und frische Gesichter von Susanne Lothar bis Walter Sprungala.